ACHTUNG !, Webseite in Arbeit, wird staendig erweitert - Optimiert für Firefox u. Flash, (c)1967-2018 by webmaster ♊..... Dom zu Mainz - LinusFilm (Photography)

Dom zu Mainz - LinusFilm (Photography)

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Dom zu Mainz

J. (Linus) Schröder > Kirchen & Kathedralen

Neben Worms und Speyer zählt der Hohe Dom St. Martin zu Mainz zu den drei rheinischen Kaiserdomen und ist die Kathedrale (Bischofskirche) der römisch-katholischen Diözese Mainz. Er steht damit unter dem Patrozinium des heiligen Martin von Tours.

Der Ostchor ist dem Hl. Stephan geweiht. Der zu den Kaiserdomen zählende Bau ist in seiner heutigen Form eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika, die in ihren Anbauten sowohl romanische als auch gotische und barocke Elemente aufweist.

Irgendwann vor dem Jahr 1000, der genaue Zeitpunkt ist umstritten ließ Erzbischof Willigis (975-1011) einen neuen Dom bauen. Nachdem der Willigis-Bau 1009 vollendet worden war, brannte er unmittelbar vor der geplanten Weihe am 29. oder 30. August 1009 ab. Zwar begann man zügig mit dem Wiederaufbau, aber erst unter Erzbischof Bardo (1031-1051) wurde der Dom 1036 schließlich geweiht und in Betrieb genommen.

Durch Arbeiten im Fundamentbereich des Domes Anfang des 20. Jahrhunderts und Grabungen in den 1970er Jahren konnten Teile des Grundrisses des zweiten Baus, der sich an der Stelle des heutigen Domes befunden hatte, erfasst werden. Dabei muss aber betont werden, dass diese Fundamente nicht eindeutig datiert werden können.

Die Fundamente belegen eine dreischiffige, vorromanische Pfeilerbasilika, die im Osten mit einem Querriegel abschloss, der durch zwei Treppentürme flankiert wurde. Ob der Ostquerriegel auch eine Apsis besaß, bleibt eine Streitfrage. In Bezug auf das dreischiffige Langhaus (ohne die gotischen Seitenschiffe) hatte der "Willigis-Bardo-Bau" fast die gleichen Ausmaße wie der heutige Dom. Auch ist davon auszugehen, dass das Querhaus im Westen in Länge und Breite in etwa der heutigen Ausdehnung entsprach.

Vor der Ostfront des Domes wurden weitere Fundamente entdeckt, die auf eine Atriumanlage hindeuten (Kautzsch, Neeb, von Winterfeld), die östlich mit einem rechteckigen Bau mit mittiger Ostapsis begrenzt worden war. Welche Schlüsse können wir nun aus den vorhandenen Ergebnissen ziehen? Warum sehen die Rekonstruktionsversuche das Vorbild für den Mainzer Dom in Alt-St. Peter?

Nach einem erneuten Dombrand 1081 veranlasste Kaiser Heinrich IV. die Wiederherstellung und den teilweisen Neubau des Langhauses und des Ostchores. Dabei ließ er im Osten eine Apsis errichten. Um 1130 wurde vor der Nordfassade des alten Querhauses die Palastkapelle St. Gotthard unter Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken errichtet. Die Gotthard-Kapelle wurde 1137 dem heiligen Godehard geweiht.

Nach schweren Beschädigungen, begann man bereits Ende des 12. Jahrhunderts unter Erzbischof Konrad I. von Wittelsbach, das Langhaus vollständig einzuwölben, Westchor und Westquerhaus wurden neu gebaut. In den Jahren nach 1361 wurde der Ostturm in gotischem Stil aufgestockt, 1482 auf den westlichen Vierungsturm ein hohes Glockengeschoß aufgesetzt und darüber ein steiler Spitzhelm errichtet.

Die nach den Dombränden von 1767 und 1793 vorgenommenen Erneuerungen der Aufbauten der beiden Mitteltürme prägen die heutige Baugestalt des Domes. 1767 brannte der Dom nach einem Blitzschlag ab, wobei die Gewölbe jedoch standhielten. Die Wiederherstellung wurde 1769 von Franz Ignaz Michael Neumann, dem Sohn Balthasar Neumanns (Altar Worms), übernommen.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden im Wesentlichen nur die Dächer des Domes zerstört. Im Jahre 2001 begann eine über mehrere Jahre angelegte Renovierung des Ostbereiches.

 
 

J.(Linus)Schröder


(zum Betrachten der Galerie: Bitte das Bild anklicken !)

Bilder digital mit Fuji x10 bzw. Fuji X-E2s
Optik - Fujinon 18-55mm
Software - PS 3/5 & Lightroom 3/5


(C) Copyright by J. (Linus) Schröder 1967 - 2018 / Musik - Originalaufnahme aus dem Dom zu Speyer (2017)

 

Alle gezeigten Bilder u. Abbildungen unterliegen deutschem u. internationalem Urheberrecht.
Eine Vervielfältigung (Kopieren) oder Nutzung ohne Genehmigung ist Strengstens untersagt. Verstöße werden ausnahmslos Juristisch verfolgt!


© J. (Linus) Schröder (LinusFilm)


09.12.2018
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü