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Dom zu Worms - LinusFilm (Photography)

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Dom zu Worms

J. (Linus) Schröder > Kirchen & Kathedralen

Der Wormser Dom ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Romanik. In seiner Geschichte spiegeln sich 1000 Jahre deutsche Geschichte und Kultur. Nach der Nibelungensage kam es auf der Treppe des Wormser Doms zum erbitterten Streit zwischen Brünhild und Kriemhild darüber, welcher der beiden Ehemänner den höheren Rang bekleidet. Eine Fülle historischer Ereignisse ist mit Worms und seinem Dom verbunden. Die Beendigung des Investiturstreits 1122 und vor allem die Verhängung der Reichsacht über Martin Luther im Jahr 1521 sind welthistorische Wendepunkte.

Bischof Burchard hat den Wormser Dom in den heutigen Ausmaßen errichten lassen. Der Dom ist mehr als nur eine Erinnerung an die Macht und Bedeutung seiner Bauherrn und die Kunstfertigkeit seiner Erbauer. Der Wormser Dom ist das Werk vieler Generationen. Ein Gemeinschaftswerk, das sich auf den ersten Blick gar nicht erfassen lässt. Bischöfe, Kaiser und Könige, Arbeiter, Bauleute und Steinmetze, Geldgeber - und auch die Gläubigen – haben zur Erbauung und zu seinem Erhalt beigetragen. Sie haben ein einzigartiges Miteinander aus romanischen und gotischen Baustilen geschaffen.

Der heutige Dom nahm übrigens den Platz einer wohl ähnlich großen Vorgängerkirche ein, des "spätottonischen Doms" von Bischof Burchard I., der im Jahre 1018 geweiht wurde. Der Neubau fand irgendwann ab 1120 statt. Die imposante Ostseite mit ihren hohen Türmen entstand erst später, wahrscheinlich erst ab 1140. Heute ist der Dom leider kein Bischofssitz mehr und damit ist der ehemalige Kaiser-Dom nur noch eine normale Pfarrkiche.

Mittwoch den 11.04.2018 bekommt der Dom zu Worms zum 1000 jährigen Geburtstag, fünf zusätzliche neue Glocken, die der Dombauverein von der Glockengießerei Rincker im hessischen Sinn aus Bronze hat gießen lassen. Denn seit 1949 läuten im Dom leider nur drei provisorische Glocken, da bei einem Bombenangriff am Ende des Zweiten Weltkrieges die verbliebenen Glocken im Wormser Dom zerstört wurden.

"Amandus und Rupert", "Heinrich und Kunigunde", "Petrus Faber", "Heribert" und "Hanno" - so heißen die fünf neuen Glocken für den Wormser Dom. Wer sich fragt, woher die ungewöhnlichen Namen kommen, der muss in die Stadthistorie blicken. Für jede Glocke wurden Namens-Patrone ausgesucht. Heilige, die einen Bezug zu Worms haben. So werden auf der großen Glocke die heiligen Amandus und Rupert verewigt, zwei Bischöfe von Worms aus dem siebten Jahrhundert.

Klaus Krier, der Wormser Künstler, der die Glockenzier entworfen hat sagte: "Es war für mich eine große Ehre diese Arbeit durchführen zu dürfen und ich bin zu 100 Prozent zufrieden, habe selbst bis zum Guss und auch danach noch an den Glocken gearbeitet".  

Die Glocken sind über den Rhein gebracht worden und nach altem Brauch an allen Innenstadt-Kirchen vorbeigefahren. Am Mittwoch werden diese dann von einem 100-Tonnen-Kran in den nördlichen der beiden Osttürme gehoben. Die große Glocke wiegt ca. 2,7 Tonnen und hat einen Wert von ca. 100.000 Euro. Nach Angaben des Dombauvereins hatte der Dom, bevor Worms 1689 im Erbfolgekrieg komplett zerstört wurde, 16 Glocken.

 
 

J.(Linus)Schröder

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09.12.2018
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