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Kamera-Historie (1967-) - LinusFilm (Photography)

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Kamera-Historie (1967-)

LinusFilm / Team



Lieber Bilder und Fotofreund,
die Anfänge meiner Leidenschaft hatte ich bereits auf der Seite (LINUS) beschrieben. Hier nun einige Bilder und Meinungen zu meinen Baby´s, aus über fünfzig Jahren Fotografie. Ob sich die eine oder andere Kamera noch im meinem Besitz befindet, steht immer im Kommentar der Kamera. Es handelt sich bei dieser Zusammenstellung nur um eine begrenzte Auswahl aller Kameras, die ich in den vielen Jahren besessen habe. Geträumt habe ich immer von einer Leica, mir aber nie eine leisten können und heute wo ich könnte, möchte ich keine digitale mehr, da diese mir für den Preis zu anfällig sind. Im Nachhinein betrachtet, war es ein Fehler sich nicht schon 1975 eine Leica M4 mit 18mm, 35mm und 200mm Optik, auf Kredit zu kaufen.
Betrachte ich heute meine schönen analogen Bilder von damals, währe der Gewinn an Qualität (Beispielfoto) die Investition bestimmt Wert gewesen. Aber wie es im Leben so ist „ hätte, währe, wenn usw.", aber das kennt man ja. Hinterher ist man immer schlauer! Meine Hoffnung ist, dass irgendwann die Analogfotografie zurückkommt, - denn - aber lassen wir das...


J.(Linus)Schröder

Bilder digital/analog mit Nikon D300/D200 u. Fuji S5/S2 bzw. Olympus c-5050z, Optik: Nikon 50mm u. Sigma 24mm, u.v.a....
BilderQuellen: Internet (teilweise), Bild oben - Olympus c-5050 Zoom

Analog-Dia
Scan mit Plustek OpticFilm 7600i SE
Software:
SilverFast 6 u. 8 - PhotoShop CS3/5 u. Lightroom 3/5

FujiFilm X-E2s & Fujinon XF 18-55 OIS

2017 - eBay und einfach mal mitbieten? "Up´s jetzt hat es mich erwischt", dachte ich als keiner mehr bereit war mein Gebot zu toppen. Du hast es wieder getan, genau wie ein

" Triebtäter "!

Hast dich auf die Lauer gelegt und die eBay-Gemeinde gekonnt ausgenockt. Ich muss gestehen, der Preis ......- € für die Fujifilm X-E2s (2016) unschlagbar, aber wie sag ich das Manu? Oh Oh, das gibt Haue, da jetzt ja mindestens noch eine Optik angeschafft werden muss.....!
Gesagt getan - eBay-Kleinanzeigen und das Fujinon 18-55mm (Made in Japan) ist mir! Der Preis, weit unter 50% vom Neupreis, aber in Neuzustand....Toll ! Von der Bedienung und dem Handling glaubt man eine Leica in der Hand zu halten, nur das Gewicht kommt nicht an die Dame aus Wetzlar heran. Alle wichtigen Info´s hat man auch im Sucher der sich automatisch einschaltet sobald man in diesen blickt.
Überrascht hat mich vor allem, die Schärfe und Qualität der Bilder. Mein lieber Schwan, da kommt was rüber!

Technik und Geschichte:
Die FujiFilm X-E2S ist die mittlerweile dritte Systemkamera der X-E-Serie von FujiFilm und folgt auf die 2012 vorgestellte X-E1 sowie die 2013 auf den Markt gebrachte X-E2. Auf Letzterer basiert die X-E2S, neben ein paar kleineren Veränderungen an der Hardware hat die X-E2S auch neue Softwarefeatures spendiert bekommen.

Die FujiFilm X-E2S besitzt das bekannte X-Bajonett, für das FujiFilm viele hochwertige Objektive anbietet. Zur Bildaufnahme wird der von der X-E2 bekannte X-Trans-CMOS-II-Sensor verwendet. Dieser misst 23,6 x 15,6mm, die Auflösung liegt bei 16 Megapixel. Der ISO-Bereich geht anders als beim Vorgängermodell nun bis ISO 51.200, minimal lässt sich ISO 100 manuell einstellen, wobei RAW-Aufnahmen aber nach wie vor auf die nativen Sensorempfindlichkeiten von ISO 200 bis ISO 6.400 beschränkt sind. Die Serienbildfunktion der Kamera speichert bis zu 7,1 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung, im JPEG-Format sind 16 Bilder in Folge mit dieser Geschwindigkeit möglich.
Die automatische Fokussierung übernimmt ein Hybrid-AF, der die Phasendetektion und die Kontrastmessung übenimmt. Messfelder lassen sich insgesamt 77 ansteuern. Der Verschluss kann sowohl elektronisch als auch mechanisch arbeiten, die kürzeste Belichtungszeit liegt bei 1/32.000 Sekunde (elektronisch) bzw. 1/4.000 Sekunde (mechanisch).
Videos speichert die spiegellose Systemkamera in Full-HD- oder HD-Auflösung, zwischen 24 und bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde kann man dabei wählen.

Mein Fazit bisher: Viele vergleichen diese Kamera mit einer Leica.
Dazu muss ich sagen für 10% vom Preis einer Leica, um Längen besser! (Testbild Freihand)

Olympus Camedia c-5050 Zoom

2017 und es geht schon gut Los. Wieder einmal konnte ich nicht NEIN sagen, aber als mir die Bilder der Kleinen ins Auge.....Up´s " Neuzustand ".......lol
Die Antwort war einfach - HABEN WILL !, da "so" fast nicht mehr zu bekommen. Gesagt getan und für schlappe 52.- Euronen, war sie dann auch 2 Tage später bei Daddy.

Technik und Geschichte:
Mit der c-5050z definierte Olympus im Jahr 2002 eine neue Leistungsklasse. Sie stellte bei ihrem Erscheinen die wohl beste und leistungsfähigste Kompaktkamera dar. Besonders ihr hochlichtstarkes Objektiv (1:1,8) sucht bis heute seinesgleichen!

Die c-5050z von Olympus ist mit einem 5 Megapixel CCD und einem außergewöhnlich lichtstarken (f1,8) 3fach Zoomobjektiv ausgestattet. Die Bildergebnisse überzeugen aufgrund ihrer Detailgenauigkeit bis heute kritischste Fotografen. Für eine perfekte Belichtung sorgen das ESP- (Electro Selective Pattern) Messsystem bzw. die Spot- oder Multispotmessung.
Die optimale Helligkeitsverteilung kann durch Aktivierung der Histogrammfunktion via Balkengrafik überprüft werden. Für große Flexibilität sorgen die zahlreichen Programme (inkl. erstem und zweiten Verschlussvorhangeffekt) des integrierten Blitzsystems. Darüber hinaus können dank der Slave-Funktion Studioblitze ausgelöst und auf den vorhandenen Blitzschuh externe Blitzgeräte, wie z. B. das Modell FL-40, zum Einsatz gebracht werden.

Die C-5050z begeistert durch eine Vielzahl manuell regulierbarer Funktionen: So lassen sich Blende, Verschluss und Schärfe den eigenen Wünschen entsprechend einstellen, genau wie bei einer Profi SLR. Wer möchte, kann aber die Scharfstellung auch dem automatischen TTL iESP- (intelligent Electro Selective Pattern) Contrast Detection Focusing System überlassen. Die korrekte Farbtemperatur lässt sich wahlweise mit Hilfe der neun voreingestellten Modi, manuell ("One-Touch"-Modus) oder automatisch mit dem TTL iESP II-Verfahren einstellen.
Optional ist mit dem PT-015 ein Unterwassergehäuse (Geeignet bis 40m Wassertiefe) für die C5050 verfügbar. Sämtliche Funktionen können dabei von außen bedient werden.
Mein Fazit: Einfach ein kleines geiles Teil, dass im Super-Makromode (Testbild) meinen modernen SLR´s überlegen ist.

Nikon D300

Er kann´s nicht lassen. Bei der Jagd auf eBay fiel mir diese D300 (mit wenigen Auslösungen) komplett mit 18-200er Optik, zu einem unschlagbaren Preis in die Fototasche.
Gleich mal "neue Belederung (Bild)" drauf, die Gummis der Optik ausgetauscht und

"DAS DING"


sieht aus wie NEU!

Natürlich gab es wieder .......lalalalala, aber das legte sich wieder.
Die D300 habe ich angeschafft da sie sehr gut mit meinen vorhandenen Kameras koalliert, aber einige Details bietet die ich bei der D200 u. der S5Pro vergeblich suchen muss.
Der bessere Live-View Modus, der eine kleine Tick den sie schärfer ist als die D200, aber die Hauptsache war:

HABEN WILL !

Was jetzt fehlt, ist nur ein bisschen Zeit um die Teile ausgiebig gegeneinander zu testen.....

Fazit: Der D200 in Schärfe und Detail haushoch überlegen, aber die Dynamik des S5-Pro Sensor erreicht auch die D300 nicht.
Alles in allem ein Quantensprung, von der D200 zur D300. Auch habe ich das Gefühl, die D300 verbraucht weniger Strom als ihre kleine Schwester, wobei diese viel mehr technische Möglichkeiten bietet.

Technik & Geschichte:
Nikon hat sich für die Nachfolgerin der D200 etwas komplett Neues einfallen lassen. So steckt in der D300 nun ein CMOS-Sensor anstelle eines CCDs (nach wie vor im DX-Format), die Auflösung ist von 10 auf 12 Megapixel gestiegen. Dazu gibt es Technik vom Feinsten und auf dem neuesten Stand: Endlich verbaut lange nach den Konkurrenten nun auch Nikon ein Staubentfernungs-System, das Partikel vom Sensor abschüttelt, zudem ist ein Live-View-Modus mit Autofokus-Unterstützung an Bord – so lässt sich das Motiv alternativ über das Display anvisieren. Und auch beim Display geht Nikon in die Vollen: Mit 3-Zoll-Diagonale und extrem scharfen 920.000 Pixel Auflösung bietet der Monitor perfekte Bildansicht und Detailgenauigkeit. Schon die D200 hatte einen tollen Sucher, doch auch hier hat die D300 zugelegt und bietet nun 100 Prozent Bildfeldabdeckung.
Neben JPEG und RAW speichert die D300 auch TIFF-Dateien, RAW-Fotos kann sie mit 12 oder 14 Bit Farbtiefe für mehr Dynamikumfang aufzeichnen.
So beeindruckend die Ausstattung der D300 ist, die wahre Sensation ist die Bildqualität: In unserem Test erzielte die Kamera, die maximal ISO 3.200 schafft (daneben ist noch ein High-ISO-Betrieb mit ISO 6.400 möglich), ein bislang unerreicht geringes Rauschen. Ab ISO 800 greift die Rauschunterdrückung und bei dieser Empfindlichkeit rauscht die D300 nur halb so stark wie die ebenfalls neuen Konkurrenten.
Da zudem auch die Auflösung sehr hoch ist und die Farbtreue sehr gut ausfällt, markiert die D300 die Referenz in der Klasse der noch bezahlbaren Digital-SLRs. Selbst doppelt so teure Profikameras wie die ältere Nikon D2Xs und die Canon EOS 1D Mark III können hier mit der D300 nicht mithalten.
Nikon ist mit der D300 eine exzellente Kamera gelungen, die mit Spitzen-Bildqualität, sehr umfangreicher Ausstattung auf dem neusten Stand und perfekter Bedienung selbst die Anforderungen von Profi-Fotografen erfüllt.
Fachzeitschriften sagen: Unter 4000 Euro gibt es derzeit keine bessere Kamera!

Agfa Optima 1a (1962/63)

Meine letzte Anschaffung aus 2013. Eine Agfa Optima 1a, vom Flohmarkt bei Lampertheim in Neuzustand. Gekauft für 5.- Euro und später bestückt mit einem Ilford Film für 6,50 Euro.......

Technik & Geschichte:
Die Optima Ia stellte erneut eine richtungsweisende Konstruktion dar, was sich zwar nicht auf den ersten Blick erkennen ließ, wohl aber, wenn man sie in die Hand nahm. Wog die ursprüngliche Optima 720 g, so lag die Ia nur bei auffallend leichten 400 g. Bei ihr bestanden nämlich das Gehäuse und die Filmführung aus Kunststoff. Dabei konnte man die Rückwand nach Öffnen einer Verriegelung an der Bodenplatte nach unten abziehen, um einen Film einzulegen.
Der wesentliche Vorteil gegenüber einem Aluminium Druckgussgehäuse bestand in der kostengünstigen Fertigung, musste der Kunststoff doch kaum nachbearbeitet werden.

Zusammen mit einer perfektionierten Mechanik ergaben sich aber auch kleinere Abmessungen. Agfa hatte einen Kunststoff gefunden, in dem sich Schrauben zuverlässig eindrehen ließen und der schlagfest war.
Um die Wirkung der Programmautomatik zu unterstreichen, erhielt die erste Kamera damit den Namen Optima. Links neben dem Objektiv befand sich ein Hebel, der – enorm werbewirksam – magische Taste genannt wurde.

Drücken der magischen Taste arretierte den Zeiger eines Messwerks im Inneren der Kamera, der als Anschlag für die Belichtungseinstellmechanik diente. Im Sucher konnte man bei gedrückter Taste erkennen, ob die Helligkeit ausreichte – es erschien eine grüne, sonst eine rote Markierung. Bei Verwenden eines Blitzgerätes musste man Rad rechts unten am Objektiv auf das Blitzsymbol stellen, dann arbeitete der Verschluss mit 1/30 s und die Blende ließ sich wie gewohnt einstellen.

Dies galt auch für die Langzeitbelichtung, welches sich an dem Rad ebenfalls einstellen ließ.
In Zeitungsannoncen warb Agfa für die Optima mit folgenden Worten:


„Die magische Taste dieser wirklich vollautomatischen Kleinbildcamera ist über Nacht bei allen Photofreunden zur Sensation geworden. Die bisher üblichen Zahlen, Zeiger und Skalen sind verschwunden – und alles Ablesen, alles Rechnen entfällt. Nur ein Druck auf die Taste: Genauso wie Ihr Auge auf stärkeres oder schwächeres Licht reagiert, werden jetzt Blenden und Belichtungszeiten vollautomatisch stufenlos gesteuert. Die vollautomatische Agfa Optima meistert jedes Motiv, ganz gleich, mit welcher Filmsorte. Sie photographieren. Informieren Sie sich bald bei Ihrem Photohändler über die Agfa Optima mit der magischen Taste.“
Die Entfernungseinstellung – an dieser Stelle erlaubte der Stand der Technik noch für einige Zeit keine Automatisierung – ging bei der Optima und allen ihren Nachfolgern mit drei rastenden Symbolen vonstatten, nämlich Porträt (1,5 m), Gruppenaufnahme (4 m) und Landschaft (unendlich). An der Unterseite des Objektivs befand sich eine Entfernungsskala für eine genauere Einstellung.

FujiFilm X10

Die FujiFilm X10 kam ins Haus als Ersatz für die Nikon Coolpix 7700, mit der ich aus den unten genannten Gründen, nicht so zufrieden war.
Richtig justiert bekommt man mit der kleinen Fuji Bilder (Test) in den Kasten, die auf dem Niveau ihrer großen Brüder rangieren.
Den Wechsel habe bis heute nicht bereut........
Technik & Geschichte:
Mit der FinePix X10 vereint Fujifilm im Jahr 2011 klassisches Design und hochwertige Verarbeitung mit dem Konzept einer modernen Kompakt-Digitalkamera. Ein besonders lichtstarkes Vierfachzoom wird vom Hersteller mit einem 2/3" großen Kompaktkamerasensor in EXR-CMOS-Bauweise vereint. Damit hält Fujifilm dieses totgeglaubte Sensorformat mit seinem vierfachen Cropfaktor weiter am Leben und nutzt die Chance, neue Maßstäbe bei der Bildqualität von Premium-Kompaktkameras zu setzen.

Für eine Kompaktkamera ist die Fujifilm FinePix X10 erstaunlich groß. Das Gehäuse im gefälligen Retrodesign weist dabei eine außerordentlich solide Verarbeitung auf.
Das genarbte Gummi verleiht der Kamera etwas mehr Griffigkeit, könnte aber weniger glatt ausfallen. Der Handgriff ist mehr angedeutet als ausgeprägt, so dass der größte Vorsprung durch das Objektiv gebildet wird. Dieses ist mit einem manuellen Zoomring versehen, der beim Drehen von der Parkposition auf die kleinste Zoomstellung die Kamera binnen eineinhalb Sekunden einschaltet – das ist sehr praktisch und intuitiv. Das Gewicht von knapp über 350 Gramm trägt zum soliden Eindruck der Kamera mit ihrem mattschwarzen Metallgehäuse bei.
Der Bildschirm wirkt mit einer Diagonale von 2,8 Zoll, das sind etwa 7,1 Zentimeter, im Verhältnis zur Kamera angenehm groß, aber nicht überdimensioniert, so dass noch ausreichend Platz für die Bedienelemente bleibt. Mit 460.000 Bildpunkten löst er nur ausreichend fein auf, 920.000 Bildpunkte sind eigentlich weit verbreitet und würden dem Bildschirm gut stehen, um mehr Details zu zeigen. Nichtsdestotrotz ist der Bildschirm auch bei Sonnenlicht gut ablesbar, hat allerdings das übliche Manko der absaufenden Schatten. Man sollte also vermeiden, die Belichtung anhand des Bildeindrucks auf dem Bildschirm zu korrigieren. Mit ihrem Design und der hochwertigen Verarbeitung versprüht die Fujifilm FinePix X10 einen einmaligen Charme. Es macht Spaß, die Kamera in den Händen zu halten, am manuellen Zoom zu drehen, mit dem man praktischerweise auch gleichzeitig die Kamera ein- und ausschaltet, die sanften Knöpfe zu bedienen und an den satt rastenden Rädchen zu drehen. Neue Maßstäbe setzt das lichtstarke Objektiv mit dem rauscharmen Sensor. Die X10 steckt jede bisher getestete Kompaktkamera locker in die Tasche. Bis ISO 800 bietet sie aber hervorragende bis gute Bildergebnisse. Als Gesamtpaket sticht die FinePix X10 ganz klar aus der Masse hervor, ist ihren stolzen Preis von ca. 590.- Euro, allemal Wert und verdient sich mit ihren Bildqualität einen Spitzenplatz unter den besten kompakten Digitalkameras.

Nikon Coolpix 7700

Die Nikon Coolpix kaufte ich aus der Laune heraus, eine Immerdabeicamera von guter Qualität besitzen zu müssen.
Erst überrascht von der immensen Technik die in dieser kleinen Dame verbaut ist, doch nach eingehenden Test´s fiel sie beim Weitwinkel und der überzogenen Schärfe mit Pauken und Trompeten durch. The Final was eBay.......
Etwas später wurde sie durch eine Fuji X10 ersetzt...

Technik & Geschichte:
Mit der Nikon Coolpix P7700 kommt eine neue Kamera in einem leicht geänderten Design daher. Der in der Höhe gewachsene Handgriff bietet nun eine noch bessere Griffigkeit, das hochwertig verarbeitete Gehäuse wirkt mit seiner weniger zerklüfteten Oberseite aufgeräumter und gradliniger.

Das Gehäuse besteht auf der Vorder- und Oberseite aus Metall, die Rückseite hingegen aus Kunststoff, was aber in der hochwertigen Oberflächenbeschichtung keinen Unterschied macht, so dass die Kamera optisch einheitlich wirkt.
Die Lichtstärke von F2,0 bei 28 Millimeter (alle Brennweitenangaben im Kleinbildäquivalent) und F4,0 bei 200 Millimeter ist jeweils sehr hoch. Bei 50 Millimeter beträgt die maximale Blendenöffnung F2,8.
Mit rund 400 Gramm Gewicht und den doch recht voluminösen Abmessungen kann man die P7700 kaum noch als Kompaktkamera bezeichnen, dafür liegt sie umso besser in der Hand und vermittelt ein hochwertiges Gefühl. Dennoch liegt sie in einer Größenklasse mit kompakten Systemkameras, was die Konkurrenzsituation nicht einfacher macht.
Der rückwärtige Bildschirm ist nun mit einem Dreh- und Klappgelenk seitlich angeschlagen, so dass man das Display in alle Richtungen bewegen kann. Egal ob Selbstporträt, Aufnahmen über Menschengruppen hinweg oder Makros in Bodennähe – das Livebild hat man immer perfekt im Blick. Mit drei Zoll (7,5 Zentimeter) Diagonale und 921.000 Bildpunkten Auflösung ist das Display auch ausreichend groß und fein auflösend. Leider hat Nikon den optischen Sucher eingespart. Zwar war er ohnehin sehr klein und zeigte den Bildausschnitt nur sehr ungenau, in besonders hellen Umgebungen aber stößt man mit dem Bildschirm mitunter an seine Grenzen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, den Monitor nach innen an die Kamera klappen zu können. Das dient gleichzeitig als Einschaltsicherung, so dass sich die Kamera in der Fototasche nicht mehr selbstständig einschalten kann.
Auch wenn die P7700 sicher eher für ambitionierte Fotografen designt ist, bietet sie doch auch zahlreiche Automatikfunktionen und kreativ-spielerische Effekte. So gibt es Motivprogramme, eine automatische Motiverkennung, eine Gesichtserkennung sowie Kreativeffekte, etwa nostalgisches Sepia, die Simulation von körnigem Schwarzweißfilm, einen Colorkey-Effekt und noch vieles mehr. Zudem sind die Effekte in ihren Parametern auf den eigenen Geschmack anpassbar.
Die Bildqualität indes ist sehr gut und auf dem erwarteten Klassenniveau. Vor allem begeistert das Objektiv bereits bei Offenblende mit hoher Auflösung, verzeichnet jedoch etwas stark. Bis ISO 400 erhält man sehr klare und detailreiche Aufnahmen, darüber allerdings baut die P7700 schnell ab.

Nikko - Supra PHOTOLITE

Dies ist die kleinste Kamera welche sich in meinem Besitz befindet. Es ist eine „SUPRA PHOTOLITE „ der Herstellerfirma Nikko Ind.Co.Ltd.Japan, mit dem Fotoformat 8x11mm Minox oder Yashica-Atron, mit 15 bzw. 20 Aufnahmen. Sie besitzt weder Blenden- noch Verschlusseinstellung. Das Objektiv ist ein 14,3mm fixfocus mit  Blende f 8, die Verschlusszeit  beträgt 1/60 Sek., das Baujahr war ca. um 1982. Sie war damals baugleich mit der sog. Minimax-lite (Slimax-lite) Kamera, die damals wahrscheinlich nach dem TV-Agenten „Minimax" benannt wurde.  Im Kopf der Kamera befindet sich ein Gas-Feuerzeug (Butan), dass die Kamera sehr gut als normales Feuerzeug tarnt. Ob irgendwelche weltweiten Dienste diese Kamera als Agenten-Kamera (wie die Minox-Mini) benutzt haben, entzieht sich meiner Kenntnis.

FujiFilm Finepix S2 Pro

Die S2Pro von Fuji ersteigerte ich bei eBay per Zufall. Mal schauen was es so gibt, dachte ich und schon war Sie mein. Vom Kontrast bis zur Farbe, ist dieser Sensor bis heute unerreicht. Warum Fuji nie einen 24x36mm Sensor daraus gemacht hat ist mir bis heute ein Rätsel. Am besten mach sich die alte Dame bei Portraits im Studio, da kommt keiner an sie dran..........

Technik & Geschichte:
Bereits beim ersten Blick auf das Gehäuse der Fujifilm FinePix S2 Pro fällt auf, dass es viele Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede mit der Nikon D100 gibt. Das augenfälligste gemeinsame Merkmal ist wohl der Auslöser, der in der Mitte mit einem Schraubgewinde zum Anschluss eines mechanischen Kabelfernauslösers versehen ist. Solche Kabelfernauslöser schlummern noch bei manchem "alten Hasen" in einer Schublade oder in der Fototasche und entdecken so im digitalen Zeitalter eine neue Anwendung, wo doch eigentlich längst alles elektrisch gesteuert wird.

Fujifilm hat natürlich auch hier auf bewährte Bedienelemente wie eine – leider ohne spürbaren Druckpunkt versehene – Steuerwippe und auf einen LCD-Farbbildschirm (1,8" mit 117.600 Bildpunkten) zurückgegriffen, doch ein weiteres Bedienelement kennzeichnet die FinePix S2 Pro eindeutig als Fujifilm-Kamera. Unmittelbar über dem Farbmonitor findet man nämlich vier Bedienknöpfen, wobei jedem Knopf eine bestimmte Funktion auf dem darüber liegenden, länglichen LC-Monochrom-Display zugewiesen ist.
Bei der Belichtung unter Tageslicht liefert die FinePix S2 Pro sehr gute Ergebnisse. Die Belichtungsmesszelle für das Dauerlicht ist in zehn Felder unterteilt und berücksichtigt sowohl die Helligkeit und den Kontrast des Motivs als auch die Entfernung und die Stelle, an der sich das Motiv im Bild befindet (so genannte 3D-Matrixmessung).

Die FinePix S2 Pro liefert in der Grundeinstellung Bilder mit 4.256 x 2.848 Bildpunkten; was auch der Auflösung entspricht, die im RAW-Modus (darauf kommen wir später zurück) herauskommt. Bei der FinePix S2 Pro werden also mehr Pixel ausgelesen als der Sensor tatsächlich besitzt, was mit der speziellen Konstruktion des SuperCCD-Sensors zu tun hat. Niedrigere Auflösungen wie die – eigentlich dem 6-Megapixel-Sensor gerechtere –Auflösung von 3.024 x 2.016 Bildpunkten erreicht die FinePix S2 Pro, indem sie die Auflösung wieder herunterrechnet. Neben vier Auflösungsstufen hält die FinePix S2 Pro auch drei Qualitätsstufen parat. Im so genannten "High"-Modus werden die Bilder unkomprimiert im RAW- oder TIFF-Bilddatenformat gespeichert; im "Fine"- und "Normal"-Modus wird im JPEG-Format mit unterschiedlichen Kompressionsstufen geschrieben. Das Fujifilm RAW-Rohdatenformat erzeugt 4.256 x 2.848 Pixel große Bilddateien, die mit der Dateiendung (.RAF) enden und durchschnittlich 12,6 MByte an Speicherplatz beanspruchen.
Die FinePix S2 Pro ist kein D100-Klon, sondern eine digitale Spiegelreflexkamera mit eigener Persönlichkeit. In manchen Punkten, wie unter anderem bei der Auflösung, ist die FinePix S2 Pro sogar der teilweise baugleichen Nikon D100 überlegen.

Canon PowerShot A80

Eine Freundin von mir brauchte mal wieder etwas Neues und dadurch fiel mir die kleine Canon in den Schoß. Mit ihren zahlreichen Einstellmöglichkeiten fast so kompliziert wie eine DSLR, macht die kleine mit ihren 4.0 MegaPixel´n doch ganz passable Bilder. Ich nutze sie als - Snapshoot Cam. - für den schnellen Schuss.......

Technik & Geschichte:
Die PowerShot A80 ist dank ihrer umfangreichen Ausstattung und dem großen optionalen Zubehörprogramm für ambitionierte Amateure geeignet, oder eben solche, die es werden wollen.
4,0 Megapixel CCD-Sensor, 3fach-Zoomobjektiv (38-114mm äquivalent Kleinbild),

12 Belichtungsfunktionen plus zwei Customfunktionen, DIGIC-Bildprozessor mit iSAPS-Technologie, Intelligenter 9-Punkt Autofokus, Dreh- und schwenkbares Display, Umfangreiches, optionales Zubehörprogramm und PictBridge- und Canon Direct Print kompatibel.
Von der vollautomatischen Einstellung für Schnappschüsse bis hin zur absolut manuellen Kontrolle für den fotografischen Individualisten bedient die PowerShot A80 ein denkbar breites Spektrum fotografischer Anforderungen – für beeindruckende Bildergebnisse von Anfang an. Umfangreiches optionales Zubehör erweitert bei Bedarf die kreativen Einsatzmöglichkeiten.
Das 3fach-Zoomobjektiv (38-114mm äquivalent Kleinbild) der PowerShot A80 ist für viele Aufnahmesituationen, von Landschafts- bis Portraitaufnahmen, hervorragend geeignet. Sollte dieser Brennweitenbereich in bestimmten Fällen nicht ausreichen, so lässt er sich durch Verwendung der optional erhältlichen Weitwinkel- und Telekonverter erweitern.
Für noch mehr Kreativität und fotografische Einflussnahme hat die PowerShot A80 ein praktisches Wahlrad für 12 Belichtungsfunktionen, darunter z.B. Manuell, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Automatik, Porträt, Landschaft, Panoramaassistent und Movie-Modus. Zwei Custom-Funktionen gestatten die Abspeicherung individuell bevorzugter Einstellungen und machen diese einfach und schnell verfügbar.
Der intelligente 9-Punkt Autofokus (9-Punkt AiAF) sorgt für eine präzise Fokussierung auch außermittiger Objekte. Darüber hinaus ist auch die Auswahl des zentralen Messfeldes möglich.
Die PowerShot A80 bietet zu einem günstigen Preis eine erstklassige Ausstattung, einen nicht unbrauchbar langsamen Autofokus, eine 1A-Bildqualität (sowohl von der Belichtung als auch von der allgemeinen Bildqualität her), lange Batterielaufzeiten, kurze Speicher- und Verarbeitungszeiten, eine ultrakurze Einschaltzeit und sogar gewisse Aufrüstmöglichkeiten mit optischem Zubehör an.

Nikon D200

Eine freundliche Mitarbeiterin vom MM gab mir 2008 einen Tipp, für einen schon fast lächerlichen Preis, an eine neue D200 zu kommen.
Da ich schon eine Fuji S5Pro hatte war dies die ideale Kombination, da das Zubehör zu 95% kompatibel ist. Von der Bildschärfe der S5 weit überlegen, unterliegt sie aber beim Kontrastverhalten und der Farbdarstellung. Aber die Kombi aus beiden ist PERFEKT.....

Technik & Geschichte:
Der erste Gedanke, der einem kommt, wenn man die D200 in die Hand nimmt, ist "was für 'ne Wucht!" Und das sowohl im eigentlichen als auch im übertragenen Sinne des Wortes. Alleine das Kameragehäuse bringt ein knappes Kilo auf die Waage (genau 930 Gramm samt Akku), und auch das leichteste Objektiv genügt, um das Gewicht über die Kilo-Marke hinweg zu katapultieren. Kein Wunder, denn fast das ganze Gehäuse besteht aus Metall. Dass die D200 nicht noch schwerer ausfällt, verdankt sie ihrer Leichtbauweise bzw. der Verwendung einer verhältnismäßig leichten Magnesium-Legierung.

Wie man es von einer Kamera dieser Klasse erwarten darf, ist die Handhabung und Bedienung der D200 kompromisslos gut. Die Kamera liegt perfekt ausbalanciert und bombenfest in der Hand; die Platzierung, Form und Belegung jedes Bedienelementes ist bis ins kleinste Detail durchdacht.

So augenfreundlich, wie der LC-Bildschirm ist, wurden auch die Menüs der D200 gestaltet. Farbcodes erleichtern es, einzelne Menüpunkte optisch besser auseinander zu halten, und durch die Verwendung einer großen Schrift mit verbessertem Kontrast kann man auch aus gewissem Abstand auf den LC-Bildschirm gucken.
Auch beim Blick durch den Sucher merkt man, dass Nikon die D200 geschickt zwischen den Einsteigermodellen und den Profimodellen platziert hat. So bleibt der Luxus einer hundertprozentigen Bildfeldabdeckung der D3 & Co. vorbehalten, aber der Sucher der D200 zeigt dank 0,94-facher Sucherbildvergrößerung ein deutlich größeres Bild als viele andere DSLR´s.
Sehr erfreulich für Besitzer älterer Nikon-Objektive ist die Tatsache, dass die D200 die volle Kompatibilität zu den Objektiven der Ai- und Ai-S-Serie (Non-Ai-Objektive können u. U. auf Ai umgebaut werden) und zu Objektiven ohne Prozessorsteuerung gewährleistet.
Ob es ein Zeichen von Professionalismus ist, wenn man den eingebauten Miniaturblitz einer Kamera wie der D200 herausholt, ist eine Frage, bei der sich die Gemüter teilen. Fest steht nur, dass es dagegen sehr unprofessionell ist, wenn man in die Verlegenheit kommt, die Ausrede "Ich hatte gerade keinen Blitz zur Hand" als Grund für ein misslungenes Foto zu nehmen.
Einen Wermutstropfen gibt es aber: Für alles, was über das Auslösen eines Blitzgerätes hinausgeht, wird die Unterstützung der so genannten iTTL-Technologie vorausgesetzt. Besitzt man noch ein Blitzgerät, das nicht auf dem aktuellen Stand der Nikon-Technik ist, muss man es zwangsläufig in der Eigenautomatik betreiben und gewisse Einstellungen per Hand vornehmen.
Herzstück der D200 ist ein neuer Hochleistungs-Bildsensor im DX-Format mit einer Auflösung von 10,2 Megapixeln. Natürlich liegt der Gedanke nahe, dass es sich um den Sensor der Sony DSC-R1 handelt. Doch das ist wohl nicht der Fall, da man es sowohl mit unterschiedlichen Sensortechnologien (CMOS bei der R1 und CCD bei der D200) als auch mit unterschiedlichen Sensorgrößen (21,5 x 14,4 mm bei der R1 und 23,6 x 15,8 mm bei der D200) zu tun hat.
Besonders interessant ist aber die Art, wie die D200 die Informationen des CCDs auswertet. Hier arbeitet die D200 genauso wie die D2X, D2H und D2HS, bei denen das Auslesen des CCDs gleich über 4 Kanäle erfolgt.
Ein wichtiges Kriterium bei der Bildqualität stellt natürlich auch die Qualität der Belichtung dar. Die dürfte über jeden Zweifel erhaben sein, da die D200 dieselbe Technik (3D-Color-Matrixmessung II) wie die Kameras der D2-Serie zur Belichtungsmessung einsetzt.
Die D200 ist die Kamera, auf die die "Nikonisten" schon lange gewartet haben, und sie hat das Zeug dazu, denselben Kultstatus zu erlangen wie die F801 und die F90X zu analogen Zeiten. Von den Möglichkeiten bzw. von der Ausstattung und von der Bildqualität her dürfte die D200 sogar manche Profis ansprechen, da sie deren Ansprüchen durchaus gerecht werden kann.

FujiFilm Finepix S5Pro

Nach langer Überlegung ob Fuji S5Pro oder Nikon D200, bin ich Anfang 2008 bei der Fuji gelandet. Nach anfänglichen Problemen mit den Einstellungen, die so gravierend waren das ich die S5 wieder verkaufen wollte, hat es dann doch mit den Test´s (Testbild) geklappt. Wichtig bei der Fuji sind hochwertige Objektive da der Sensor der S5 sehr empfindlich ist.
Hat man sie aber da, wo man sie hinhaben will, wird man mit fantastischen Bildern belohnt. Eine der besten Kameras die je gebaut wurden und ich bin froh, dass ich sie behalten habe..........lol

Technik & Geschichte:
Die Fujifilm Finepix S5 Pro kann ihre Verwandschaft zur Nikon D200 nicht verleugnen: Das solide Magnesiumgehäuse und die Kameratechnik sind nahezu identisch, und das F-Bajonett garantiert den vollen Nikon-Familienanschluss auch in optischer Hinsicht.
Im Unterschied zur Nikon D200 aber ist die Finepix S5 Pro mit einer Live-View-Funktion versehen. Dabei erzeugt der Bildsensor bei hochgeklapptem Spiegel das Live-Bild. Auf AF-Unterstützung muss man verzichten, jedoch hilft eine Bildschirmlupe beim manuellen Scharfstellen. Live-View ist per Timerfunktion auf 30 s begrenzt, vermutlich, um thermischen Problemen (und dadurch erhöhtem Rauschen) vorzubeugen. Eine Spezialität der Finepix S5 Pro ist die Filmsimulation, bei der neben der Standardeinstellung für Allerweltsmotive alleine vier Presets der Wiedergabe von Hauttönen gewidmet sind – ohnehin eine besondere Stärke der Kamera.
Was man indes vergebens sucht, sind verschiedene Nutzerprofile (von denen die D200 vier zu bieten hat) und die Möglichkeit einer Weißabgleichsreihe.

Zur Bildaufzeichnung setzt Fujifilm auf den SuperCCD SR im APS-C-Format. Bei ihm teilen sich 6,17 Mio. S-Pixel und die gleiche Anzahl R-Pixel die nutzbare Sensorfläche von 23,5 x 15,6 mm. Die Kamera erzeugt aus jedem Pixeltyp ein Abbild des Motivs und verrechnet dann beide Datensätze zum finalen Bild.
Die Auflösung wird dabei intern auf maximal 4256 x 2848 Pixel interpoliert. Die beiden Pixeltypen sind unterschiedlich groß und empfindlich, was zum Erweitern des Dynamik­umfangs genutzt werden kann. Unter „Dynamikbereich" im Aufnahmemenü finden sich neben einer Automatik-Funktion Prozent­angaben von 100, 130, 170, 230, 300 und 400. Bei Einstellung auf 100 Prozent wird ein Standardwert um 8 Blenden bei ISO 100 für den Dynamikumfang erreicht, wobei in diesem Fall nur die S-Pixel zum Einsatz kommen.
Bei 400 Prozent erzielt man das Dynamikmaximum von 10,5 Blenden, was aber die Speicherzeiten verlängert und die Bildfolgezeit verringert. Und das kann weh tun, weil die Finepix ohnehin nur 1,6 B/s schafft. Die Auslöseverzögerung inklusive AF-Zeit von 0,34 s liegt im aktuellen Durchschnitt; die Einschaltverzögerung ist mit 0,6 s akzeptabel.
Die Auflösung der FinePix S5 Pro liegt mit 1017/1015 LP/BH bei ISO 100/400 etwas oberhalb der 7-Megapixel. Beim Rauschen und beim Objektkontrast übertrifft die S5 aber die fast baugleiche Nikon D200 deutlich und ähnelt mehr der neueren D300. Beim Rauschen erreicht sie VN-Werte von 0,7 bis 1,5 zwischen ISO 100 und 1600 (D300: VN 0,7 bis 1,3), beim Objektkontrast zwischen 10,5 (ISO 100) und 9 Blenden (ISO 1600).
Liegt bei der Auflösung auf dem Niveau einer 8 Megapixel-Kamera. Aber in den anderen Kriterien spielt die Fuji Finepix ihre Stärken aus: In der Farbgenauigkeit erzielt sie die Höchstpunktzahl in den meisten Testzeitschriften. In der Auslöseverzögerung liegt sie im oberen Leistungsbereich. Und die Bildqualität bei ISO 100 ist sehr gut. Dank der guten Eigenschaften beim Bildrauschen bleibt die Bildqualität auch bei höherer Empfindlichkeit durchweg gut. Hinzu kommen gute Werte für die Detailzeichnung (Kurtosis) bei hohen Empfindlichkeiten. Die Fuji Finepix schiebt sich auf einen zweiten Platz in der Kategorie der semiprofessionellen Kameras und bekommt den 1. Preis für die Bildqualität verliehen.

Olympus Camedia C - 2020z

Meine Erste digitale, die Olympus C-2020z, wurde zur Geburt meiner Tochter Lisa, Marie angeschafft. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie eine Digi-Cam. in Händen gehalten und war erstaunt wie klein das Ding war. Als ich dann jedoch den Preis von 1698.- DM sah, verflog meine anfängliche Euphorie blitzschnell. Aber ein Baby bekommt "Mann" nicht alle Tage und so dachte ich mir:"scheiß drauf", und mitnehm das Ding.....
Die Qualität der Fotos steigerte sich nach eifrigem Durcharbeiten der Bedienungsanleitung und nach ca. 1 Woche war die Sache klar. Das Ding ist ein kleines Wunderwerk. Ich kenne bis heute keine Digital-Kamera die so analoge Fotos macht wie die kleine 2020. Die Iso rauf und schon hat der Fotograf eine schöne nostalgische Zeichnung auf dem Bild natürlich in SW.

Von der Bedienung her gleicht sie allen Profi-Spiegelreflex-Kameras die ich kenne und besitzt Einstellungen für Zeit, Blenden und verschiedene Programm-Automatiken.
Natürlich geht das ganze auch voll-manuell. Die Blitzsteuer-Buchse aussen am Gehäuse (siehe Bild links), lässt das Arbeiten mit Studio-Blitzen zu und ist eine schöne Sache, welche die meisten Digi-Cam´s bis heute nicht besitzen. Das Gehäuse der 2020z ist aus sehr wertigem Kunststoff gefertigt, wobei der Griffwulst auf der rechten Seite als Batterie-Kasten dient.
Be
feuert wird die kleine mit normalen AA Batterien oder Accus (Sanyo), was den Betrieb bis zum mechanischen Ende der Cam. sichert. Der kleine Monitor auf der Rückseite zeigt alle wichtigen Einstellungen an und ist durch ein Glas geschützt. Bei der Normalausführung der 2020z, liegt das Objektiv frei und offen, während bei meiner ein Tubus zum Schutz dessen, über die Optik geschraubt wurde.
Was mir ein bisschen an ihr fehlt ist der obligatorische Blitzschuh, der einem doch mehr möglichkeiten offen hält, als die Blitzbuchse auf der linken Seite. Der grösste Mist bei dieser Kamera sind jedoch, seine Speicherkarten. Diese Smart-Media Karten sind so empfindlich und anfällig, dass ich schon überlegt hatte die Olympus auf ein anderes System umzubauen, zumal diese Karten Heute sehr teuer sind. Beispiel: 128MB SmartMedia Karte für Olympus C-2020Z, C-2100 Ultra Zoom, kostet in (2015) 49,90 Euro, ein stolzer Preis.
Naja eine Karte ist mir ja noch geblieben, nach fast 20 Jahren. Erstaunt bin ich immer wieder wie gut die kleine in der Hand liegt und hole sie ab und zu doch mal aus der Foto-Tasche, um ein bisschen mit ihr zu spielen.

Technik & Geschichte:
Produktbeschreibung des Herstellers:
Mit der C-2020ZOOM erweitert Olympus einmal mehr die Möglichkeiten der kreativen Digitalfotografie. Durch den Einsatz von QuickTime Motion JPEG ist das Multitalent C-2020ZOOM in der Lage, neben Einzelbildern auch ein einminütiges Video, etwa für Internetauftritte oder Präsentationen, aufzunehmen. Pro Sekunde speichert die Kamera 12, 5 Bilder in einer Auflösung von 160 x 120 Pixel. Individuell beeinflussbare Features erlauben dem Fotografen eine noch bessere Kontrolle über den Aufnahmeprozess. So verfügt die C-2020ZOOM beispielsweise über einen 130-stufigen manuellen Fokus, der den Entfernungsbereich von 0, 2 m bis unendlich abdeckt. Für kreative Bildgestaltungsmöglichkeiten sorgen z. B. die jeweils passend zur Aufnahmesituation wählbare Belichtung, eine Langzeitsynchronisation sowie eine bis zu 16 Sekunden ausdehnbare Verschlusszeit. Bildserien lassen sich darüber hinaus im Sequenzmodus aufzeichnen. Weil bestimmte Stimmungen oftmals durch monochrome Aufnahmen besser "eingefangen" werden können, ist die C-2020ZOOM mit einem Sepia- als auch einem Schwarzweiß-Modus ausgestattet. Darüber hinaus lassen sich mit dem "Blackboard / Whiteboard"-Feature wichtige Bildinformationen durch eine Helligkeitsinversion hervorheben (so dass z.B. aus "weißer Schrift auf dunklem Untergrund" "schwarze Schrift auf hellem Untergrund" wird). Das mit einem optischen 3-fach-Zoom ausgestattete benutzerfreundliche Modell bietet zudem eine automatische "Bracketing"-Funktion, mit der auf Knopfdruck verschieden belichtete Aufnahmen von einem Motiv gespeichert werden. Der Digitalfotograf kann somit auch bei schwierigen Lichtverhältnissen sicher sein, dass mindestens ein Foto optimal belichtet ist. Die hohe Farbgenauigkeit erklärt sich dadurch, dass der automatische Weißabgleich auf Basis von Werten erfolgt, die durch eine selektive Mehrfeldmessung gewonnen werden.Weil der LCD-Monitor einen großen Betrachtungswinkel bietet, können sich sogar mehrere Personen gleichzeitig die Aufnahmen ansehen. Das Top-Modell der Olympus Kompakt-Zoomserie zeichnet sich neben einer Vielzahl innovativer Funktionen auch durch eine Bedienung aus, die dank des neu entwickelten Auswahl- und Einstellknopfs sehr einfach ist.

Nikon F3-HP

Die am längsten gebaute Kamera der Welt (1980-2002), die Nikon F3 in der HP-P (Presse-Reportage) Version, war das Kronjuwel meiner Arbeitsgeräte. Zusammen mit einem Gigantischen Kaiser Reprotisch plus Beleuchtung angeschafft, kam es leider nicht zum geplanten professionellen Einsatz, da die Versicherungen keine Detail-Bilder von teuren Schmuckstücken wollten. Die zahlten lieber....... warum? Aber das nur am Rande und so habe ich die F3 leider wieder verkauft und die Firma wieder aufgelöst........!
Vom Handling und der Technik, die beste Kamera die ich je in Händen hielt. Einziger Schwachpunkt war der komische Blitzanschluss, für den wieder jede Menge Zubehör nötig war. Wie geil wäre heute eine D5 mit austauschbarem Sucher, auf den man einen Bildschirm aufstecken kann. Aber so etwas scheint heute keiner mehr zu brauchen.

Technik & Geschichte:
D
ie F3 löste 1980 die F2 direkt ab, es gab also keine Übergangszeit, in der beide Modelle produziert wurden.
Die F3 wurde vom italienischen Designer Giorgio Giugiaro entworfen. Er bescherte der Kamera den charakteristischen Griffwulst mit dem roten Zierstreifen, der fortan das Markenzeichen von Nikon werden sollte.

D
as Design der F3 wirkt klassisch, aufgeräumt und funktional. Alle wichtigen Funktionen sind intuitiv zugänglich, und diverse Sicherungshebel schützen vor unbeabsichtigten Bedienungsfehlern.
Die F3 hat einen elektronisch gesteuerten Schlitzverschluss aus Titan mit einer Zeitautomatik nach Blendenvorwahl, neben der gewohnten manuellen Belichtungseinstellung. Der Verschluss ist wie das Filmtransportsystem kugelgelagert und auf mind. 150.000 Auslösungen ausgelegt.
Auch ohne Batterien oder bei Elektronikausfall ist immer noch 1/60 s als Notverschlusszeit über einen eigenen mechanischen Auslöser verfügbar. Die elektronisch gebildeten Verschlusszeiten reichen von 8 s bis 1/2000 s, die Blitzsynchronzeit wurde mit 1/80 s gegenüber der F2 beibehalten. Dass die kürzeren Blitzsynchronzeiten zeitgenössischer Amateurkameras nicht erreicht wurden, ist durch den quer ablaufenden Verschluss bedingt. Als erste Nikon-Kamera hat sie eine TTL-Blitzsteuerung mit Messung des Blitzlichts nach Reflexion am Film und Abschaltung des Blitzgeräts bei ausreichender Belichtung.
Wie ihre Vorgängerinnen hat sie ein besonders robustes Gehäuse. Es besteht aus einer korrosionsbeständigen Kupfer-Silumin-Legierung. Die Wand ist 1,4 bis 2 Millimeter stark, und die Gehäusekappen bestehen aus Messing, wie man an stärker gebrauchten Exemplaren erkennen kann, wenn sich der schwarze Lack abgerieben hat.
Die Nikon F3 hat den 1977 eingeführten AI-Objektivanschluss (aperture index – die Differenz zwischen Offen- und Arbeitsblende wurde hierbei mechanisch über einen Mitnehmerring an die Kamera übermittelt), der mit AI-Nikkoren (und späteren Ausführungen) Offenblendenmessung ermöglicht. Objektive in früherer Ausführung können nach Wegklappen des AI-Mitnehmerhebels bei Arbeitsblendenmessung verwendet werden.
Die Nikon F3 wiegt 700 g (HP-Ausführung 745 g) und wurde nur in schwarzer Lackierung angeboten (mit zwei Ausnahmen, z. B. einer Variante der F3/T und der F3 Reportage).
Obwohl viele professionelle Fotografen bei der Markteinführung eine elektronische Kamerasteuerung gegenüber rein mechanischen Systemen noch für weniger zuverlässig hielten, entwickelte sich die Nikon F3 bald zum Standard in der professionellen Kleinbildfotografie. Sie blieb auch nach Einführung des Nachfolgemodells Nikon F4 im Sortiment und überlebte diese sogar noch. Selbst nach Erscheinen der Nikon F5 wurde die F3 aufgrund anhaltender Nachfrage weiterproduziert.
VARIANTEN:
Die Nikon F3 HP war ab März 1982 verfügbar. Vom Kameragehäuse her ist sie eine normale F3, sie wurde aber mit dem auch separat erhältlichen High-Eyepoint-Sucher DE-3 ausgeliefert. Dieser ermöglicht die Betrachtung des Sucherbilds und der Anzeigen aus einer Entfernung von 25 mm (statt 17-18 mm beim Sucher DE-2) und ist daher auch für Brillenträger besonders gut geeignet. Die Bezeichnung „HP“ steht nur auf dem Sucher. Die teurere Nikon F3 HP entwickelte sich faktisch zum Standardmodell der Reihe. Sie ist 8,5 mm höher und wiegt 45 g mehr als die normale F3.
Die F3/Titan war eine besonders robuste Spezialausführung der F3 HP, bei der Oberkappe, Sucher, Bodenplatte und Rückwand aus Titan sind. Anders als die Standardversionen der F3 hatte sie zunächst keine schwarze Lackierung, sondern elfenbeinfarbene (metallisch-silbern glänzende) Gehäuseteile. Später wurde diese erste Variante der F3/T durch eine schwarz lackierte Titanausführung ersetzt. Das Gehäuse der F3/T ist durch den entsprechenden Schriftzug von dem der normalen F3 unterscheidbar, was besonders bei der schwarzen Version die Unterscheidung erleichtert. Der HP-Sucher der F3/T trägt die Typenbezeichnung DE-4 und war ebenfalls auch in schwarz erhältlich.
Die Nikon F3 P gelangte nicht in den freien Verkauf, sie wurde ab 1983 nur gegen Vorlage eines gültigen Presseausweises verkauft. Es handelt sich dabei um eine modifizierte Version der F3 HP (identisch in Ausmaßen und Gewicht), die speziell an Bedürfnisse von Pressefotografen angepasst wurde und bei der zur besseren Gehäuseabdichtung und zur Vermeidung ungewollter Betätigung Selbstauslöserhebel und -leuchtdiode, Drahtauslöseranschluss, Okularverschluss, Rückwandentriegelungshebel und Mehrfachbelichtungshebel weggelassen wurden. Der Hauptschalter erhielt zur besseren Bedienbarkeit ein geändertes Design.
Zur F3 P gab es serienmäßig die (auch für die normale F3 erhältliche) Rückwand MF-6B, bei welcher beim Rückspulen des Filmes die Filmzunge nicht in die Patrone eingezogen wurde.

Nikon FM2

Mein heimlicher Liebling unter all meinen Kameras, war die Nikon Fm2. Von ihr hatte ich mir gleich mal eine in Silber und eine in Schwarz gekauft. Die Schwarze bekam später mein damaliger Schwiegervater, aber meine KLEINE blieb bei mir. Bis heute trauere ich dieser Kamera, die so klein und süß war nach. Dass diese eigentlich die komplizierteste aller Nikon´s war, machte mir nichts aus, denn ich fotografierte meistens sowieso manuell. Der Reiz dieser Kamera lag in ihrer Schlichtheit und Einfachheit. Gerade mal ein Belichtungsmesser mit drei Leuchtdioden und das war´s. Natürlich funktionierte sie auch vollkommen ohne Batterie und brachte es auf eine maximale Verschlusszeit von einer 4000 sec. und das mit einem Titanverschluss.

Technik & Geschichte:
Diese gegenüber der Nikon FM verbesserte Neuauflage erschien 1982. Nikon warb eifrig für die FM2 mit der kürzesten Verschlusszeit 1/4000s, ohne allerdings dazuzusagen, was man denn unbedingt mit einer Viertausendstel Sekunde fotografieren müsse. Dennoch ist diese Verschlusszeit nicht nur ein Gag.
D
enn bei den heute üblichen Filmen hoher Empfindlichkeit ist es manchmal nötig, mit großen Blenden zu arbeiten, um den Hintergrund in Unschärfe verschwimmen zu lassen. Bei Sonnenschein, einem ISO 200 Film und Blende 2 ergibt sich bald eine Belichtungszeit kürzer als 1/1000 Sekunde. Nützlicher war da schon die kürzeste Synchronzeit von 1/200s, bei der die Belichtungsmessung jedoch nicht funktioniert. Aber zum Blitzen reicht es, denn die Belichtungssteuerung übernimmt ohnehin (TTL-Blitzbelichtungsmessung fehlt der FM2), im Normalbereich, nicht bei Nahaufnahmen etc., ausreichend genau das Automatikblitzgerät. Zum Unterschied von der Nikon FM konnten nur mehr Ai-Objektive verwendet werden, die alten Objektive mit der Belichtungsmessergabel waren Altmessing und Altglas bei dieser Kamera. Damit war der Abschied von den alten Objektiven endgültig, sofern sie nicht umgebaut wurden (bzw. werden konnten). Das übrige Zubehör wie Motor und Datenrückwand zur FM sind auch an der Nikon FM2 verwendbar.
Spiegelreflexkamera für Kleinbildfilm und Wechselobjektive (Nikon AI-Bajonettfassung); vertikal ablaufender Schlitzverschluss mit Verschlussvorhängen aus Titanfolie, Verschlusszeiten: B, 1 - 1/4000 Sekunde, mechanisch gesteuert, Synchronzeit: 1/200 Sekunde, Blitzkontakt mit und ohne Kabel (Hot Shoe), mechanischer Selbstauslöser mit 10 Sekunden Vorlaufzeit, fest eingebauter Prismensucher (93% des Negativformats sichtbar), Sucheranzeigen für Zeit, Blende, mit Leuchtdioden für Belichtungsabgleich, Einstellscheiben wechselbar, Standardscheibe mit Schnittbildindikator, Mikroprismenfeld und Mattscheibe.
Kein arretierbarer Rückschwingspiegel, Mehrfachbelichtungen möglich, Belichtungsmesser: mittenbetontes TTL-System mit Offenblendemessung, Stromversorgung wahlweise mittels 3V Lithiumbatterie, 2 Stück 1,55V Silberoxyd- oder 2 Stück Alkali-Mangan-Batterien.
Schnellschalthebel, automatisch auf Null stellendes Bildzählwerk, Zubehör u. a.: Datenrückwand MF-12, Motor MD-12 (bis 3,5 Bilder/Sek.)
Standardobjektiv: Nikkor 1,8/50 mm oder 2/50 mm, Gehäuseabmessungen: 142x89,5x60,5 mm, Gewicht des Gehäuses: 540 g.

Nikon F301

Ja meine Nikon F301, ist die Kamera mit der ich zu analog Zeiten die meisten Fotos gemacht habe.
Von der Haptik und der Bedienung her die einfachste, aber auch sehr zuverlässig und robust.
Das einzige was mich an ihr immer genervt hat, war der seitlich versetzte Stativanschluß. Die 301 kaufet ich damals in einem Bundle, mit einem 35-75mm von Tokina und einem 70-210 mm Objektiv von Sigma, später kamen noch ein 50mm von Nikon und ein 24mm von Sigma dazu.
Die keine liegt bis heute mit allem Zubehör in meinem alten Profi-Koffer, denn ich bringe es nicht übers Herz, dass alles für einen Appel und ein Ei zu verkaufen.

Technik & Geschichte:
Blicken wir zurück: ab den 80er-Jahren begann der Aufstieg der Kompaktkameras mit Autofokus und Zentralverschluss, dafür aber ohne Wechselobjektive.    
Als Folge stagnierten die Umsätze bei den SLRs, nicht nur bei Nikon, sondern auch bei den anderen Produzenten.
W
as den SLRs fehlte, war genau das, was die Kompaktkameras besaßen: Autofokus und eingebaute Motoren oder auch bloß Winder. Kein Wunder daher, dass man auch bei Nikon begann, sich Gedanken für eine neue Kamera mit derartigen Eigenschaften zu machen.
Mit Autofokus hatte Nippon Kogaku K. K. ja schon Erfahrungen: die Nikon F3AF gab es ja schon seit 1983, bei welcher der Einstellmotor für die Entfernung in die Objektive integriert war. Dies erwies sich freilich als Irrweg. Die damals zur Verfügung stehenden Antriebe waren groß und relativ teuer; sie machten die beiden für die Nikon F3AF geschaffenen Objektive mit den Daten 2,8/80 und 3,5/200 klobig und unhandlich. Daher fiel die Entscheidung, den AF-Motor ins Gehäuse zu integrieren, ebenso wie den Antriebsmotor für den Filmtransport.
Zunächst präsentierte Nikon die F-301 auf den Markt. Die ab 1985 erzeugte Kamera weist als absolute Neuheit für die Nippon Kogaku K. K. einen eingebauten, in das Gehäuse integrierten Motor auf, der max. 2,5 Bilder/s schafft, weit mehr, als der Amateur benötigt, aber auch mehr, als viele Profis brauchen, bloß war für sie die Kamera nicht bestimmt. Den Film rückspulen muss der Fotograf freilich selbst, ganz altmodisch mit der Rückspulkurbel. Durch Anheben eines Ringes neben dem Auslöser kann der Motor auf Einzel- oder auf Serienschaltung umgestellt werden; mit dem kleinen Hebel dahinter können Piepstöne eingeschaltet werden, ganz praktisch, weil etwa bei längeren Verschlusszeiten der Zeitautomatik der Fotograf auf die allfällige Verwacklungsgefahr hingewiesen wird. Das Piepsen kann abgeschaltet werden.
In die Kamera ist für Unbedarfte eine Einspulhilfe für das Filmeinlegen eingebaut. Man braucht nicht mehr den Anfang der Filmzunge in einen Schlitz stecken und hoffen, dass der Film in der Aufwickelspule hält, man zieht den Filmanfang aus der Patrone bis zu einer roten Markierung auf der rechten Seite des Gehäuses, schließt die Rückwand und transportiert den Film - hoffentlich. Wenn ja, dann sieht man das an einer Filmtransportanzeige an der Rückwand.
Manuell lässt sich die F-301 auf Zeiten von 1/2000s bis 1s und B einstellen; zusätzlich auf A (für Zeitautomatik) und auf P (Programm) und P Hi (Programm mit Kurzzeitpriorität). Bei Einstellung auf P oder P Hi muss zusätzlich die Blende am Objektiv auf eine orange markierte Blende 16 eingestellt sein, heute selbstverständlich, damals ungewohnt. Dann sucht die Kamera, abhängig von Filmempfindlichkeit und Lichtverhältnisses im eingespeicherten Programm nach der jeweils günstigsten Kombination von Zeit und Blende, wobei die Kamera bei P Hi keine längeren Zeiten als 1/200s belichtet. Die eingestellte Filmempfindlichkeit wird normalerweise durch Ausnutzung des DX-Codes ermittelt. Die F-301 verfügt als erste Nikon-SLR über die entsprechenden Kontakte. Eine manuelle Einstellung ist aber möglich.
Die kürzeste Synchronzeit beträgt 1/125s. Die F-301 ist die erste Kamera, die über eine vollautomatische Blitzautomatik (bei Einstellung auf P) verfügt. Dabei stellt die Kamera je nach eingestellter Filmempfindlichkeit selbst eine bestimmte Blende ein (bei ISO 100 etwa Blende 5,6, bei ISO 400 Blende 16). Die Belichtungszeit wird beim Einschalten des Blitzgerätes automatisch auf 1/125s gestellt. Die Belichtung selbst wird durch die Leuchtdauer des Blitzes festgelegt. Mit dem zusätzlich erhältlichen Verlängerungskabel ist entfesseltes Blitzen möglich. Gemeinsam mit einem Makroobjektiv sind auf diese Weise  Nahaufnahmen bis zum Maßstab 1:1  ganz einfach, mit Weitwinkelobjektiven samt Umkehrring sogar mit mehrfacher Vergrößerung schon auf dem Negativ.
Gewiss, das ist nichts Neues; das kann man mit einer jeden Nikon mit TTL-Blitzmessung und mit jeder anderen Systemkamera auch. Verglichen mit der komplizierten Herumfummelei und der Rechnerei, die mit solchen Aufnahmen noch 20 Jahre vorher unvermeidlich war, zeigt sich an diesen Kleinigkeiten der technische Fortschritt. Wer je einen Schmetterling im Licht der 500 Watt starken Nitraphot-Lampe beinahe verkohlt hat, die notwendig war, um im Sucher einer Nikon F durch das am Balgengerät angebrachte Objektiv (bei Einstellung auf Blende 16 von wegen Schärfentiefe) überhaupt etwas zu sehen, weiß solche Fortschritte zu schätzen.
Was der F-301 fehlte, war eigentlich nur noch die automatische Scharfeinstellung. Sie wurde erst mit dem nächsten Modell, das äußerlich beinahe identisch ist mit der F-301, verwirklicht, der Nikon F-501.

(C) Copyright by J. (Linus) Schröder 1967 - 2018 / Music - the-zone-(sascha-ende-on-www-ende-tv)
Einige Textpassagen wurden dem Internet (Wikipedia, Hersteller oder priv. Seiten) entnommen.

 

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© J. (Linus) Schröder (LinusFilm)


11.10.2018
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